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Vertreterversammlung am 25. Juni 2026 im Centralhof Breher, Löningen

Bericht aus der MT am 04.07.2026:

Volksbank blickt auf gutes Jahr - Unternehmen steigert Bilanzsumme und Jahresüberschuss

Ihren soliden Erfolgskurs mit steigenden Zahlen in allen wichtigen Bereichen hat die Volksbank Löningen auch im Jahre 2025 fortgesetzt. Das wurde in der Bilanz deutlich, die die beiden Vorstände Frank Bertke und Herbert Lammers den 75 Vertretern der 5450 Mitglieder als Eigentümer der Genossenschaft im Centralhof  präsentierten. So konnten die 55 in Löningen und Lindern arbeitenden Mitarbeiter mit den 12600 von ihnen betreuten  Konten die Bilanzsumme von 449 auf 477 Millionen Euro steigern und dabei wieder ein von den Prüfern attestiertes  „zufriedenstellendes Betriebsergebnis“  mit einer als „gut“ bewerteten Ertragslage erzielen. Dies sei in einem Jahr mit globalen, nationalen und regionalen Herausforderungen mit Wachstum sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft gelungen, erläuterte Bertke. Er sah die Bank breit aufgestellt. So sei das kontinuierliche Wachstum der letzten 5 Jahre über alle Bereiche erzielt worden. Deutlich werde an den Zahlen auch, dass dieses Wachstum vor allem auf dem Vertrauen  der Kunden in die gemeinsam getätigten Geschäfte beruhe.

Aus Zinserträgen erzielte die Bank einen Überschuss von  9,2 Millionen (Vorjahr 8,3) und aus Provisionsüberschüssen  wie dem Wertpapiergeschäft, Immobilien-, Bauspar- und Versicherungsgeschäft  2,4 Millionen Euro (Vorjahr 2,1 Millionen). Die größten Ausgabeposten sind die Personalaufwendungen. Sie schlagen aufgrund weiterer Mitarbeiter und tariflichen Steigerungen mit 3,7 Millionen (Vorjahr 3,3) zu Buche. Etliche Mitarbeiter feierten Betriebsjubiläen, darunter Mechthild Grönheim und Monika Albers mit beeindruckenden 45 Jahren.  2,1 Millionen  wurden als allgemeine Sachaufwendungen ausgegeben. Steuern wurden 1,7 Millionen Euro bezahlt, darunter  808 000 Euro als Gewerbesteuer an Löningen und Lindern.  Das alles ergibt einen deutlich gesteigerten Jahresüberschuss von 3,5 Millionen Euro (2,4 Millionen in 2024).   

Da vorweg 3 Millionen Euro in die Rücklagen gepackt wurden, verbleibt ein Bilanzgewinn von 511 000 Euro (447 000 in 2024). Der größte Teil wurde in weitere Rücklagen gegeben. Mit 146 000 Euro wird wie im Vorjahr nach dem einstimmigen Beschluss der Vertreter die sechsprozentige Dividende an die Mitglieder finanziert.  Die Eigenkapitalentwicklung, „eine unverzichtbare Grundlage für eine solide zukunftsorientierte Geschäftspolitik“, so Bertke, könne mit dem Bilanzsummen-Wachstum so gerade  mithalten, erläuterte Bertke. Das wirtschaftliche Eigenkapital wurde auf 56, 6 Millionen Euro gesteigert, was eine Quote von 11,9 Prozent entspricht, die damit leicht unter dem Durchschnitt der Genossenschaftsbanken im Weser-Emsgebiet liegt.

Im Aktivgeschäft  erhöhten sich die Kundenforderungen um 4,24 Prozent  auf 391 Millionen Euro, dabei sei und bleibe die Risikosteuerung und Streuung eine wesentliche Erfolgskomponente, so Bertke.

In den Wahlen bestätigten die Vertreter einstimmig die vor drei Jahren erstmals in den Aufsichtsrat gewählte Steuerberaterin Sabine Ludmann in ihrem Amt. Zum Team gehören weiterhin  Wernsing-Geschäftsführer Alfred Kessen, Manfred Theyen und als Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Schute.

Lammers warb für das Nutzen von „Wero“, dem neuen sicheren Bezahlsystem der europäischen Banken, das direkt von Konto zu Konto funktioniert. Benötigt werden die Handynummer oder die E-Mail-Adresse. Vor allem sei es eine sinnvolle Alternative , um die Abhängigkeit von amerikanischen Zahlungsdienstleistern  wie  „Paypal“ zu verringern.  

Ausgezeichnet wurden  17 Vertreter, die sei 40 Jahren  die Mitglieder der Genossenschaft in den Jahresversammlungen repräsentieren.

Vertreterversammlung 2026
(von links) Frank Bertke, Herbert Lammers, Manfred Thyen, Klaus Schute (Aufsichtsratsvorsitzender), Sabine Ludmann und Alfred Kessen